Herbstliche Floristik


In diesem Jahr „herbstelt“ es viel zeitiger. Bereits im September blühen die klassischen Herbststauden wie Astern und Chrysanthemen. Die Hortensien verlieren langsam ihre dralle Farbigkeit und die Fetthennen färben sich langsam in unterschiedlichste Rosatöne. Nun ist es höchste Zeit Schätze zum Kranzbinden zu sammeln. Bei einem Bummel durch den Garten kann man unzählige „Zutaten“ entdecken. Selbst abgeblühte Stauden, wie der Johannisstrauch eignen sich ideal für das bunte Potpourri eines herbstlichen Gebindes.


Bereits im August habe ich den ersten Kranz gebunden, ich benötigte ein Mitbringsel. Das Binden des Kranzes habe ich in Bildern festgehalten, als kleine Anleitung zum Nachmachen. Ideal für den Rohling sind Stränge der Weide oder des wilden Weins. Auch aus entblätterten Efeuranken lässt sich mit wenigen Handgriffen einen Unterbau für einen Kranz drehen.
Für das Geschenk, das wir Freunden in die Oberpfalz mitbrachten, habe ich Wilden Wein verwendet, der frische Kranz kann allerdings dann erst nach einigen Tagen aufgehängt werden, wenn die Stränge hart geworden sind. Bis dahin ist das Gebinde auch ein wunderbarer Tischschmuck, besonders, wenn ein Windlicht darin steht.
Hier einige „Zutaten“ die ich für meinen Kranz verwendet habe:
Hortensien, unreife Brombeeren, unreife Holunderbeeren, Disteln, Samenstände der Jungfrau im Grünen, abgeblühte Clematis, Efeu und Buchs, sowie kleine weiße Röschen.